Brotzeit mit Wildkräuter-Kartoffel-Aufstrich

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(Enthält Werbung) Nix geht doch über eine gescheite Brotzeit! Belegte Brote werden mir nie langweilig, es gibt einfach 1001 Möglichkeiten für tolle Brotbeläge. Ich liebe zum Beispiel Hummus, doch probiere auch gerne was Neues aus. Für meinen veganen Wildkräuter-Aufstrich habe ich mich vom gerade frühlingshaft sprießenden Grün in der Natur inspirieren lassen. Jetzt könnt ihr frische Wildkräuter im Wald, auf Wiesen oder im eigenen Garten selbst sammeln. Am besten eignen sich mild schmeckende Kräuter wie Giersch, Gänseblümchen oder Vogelmiere. Bärlauch ist auch super, davon aber immer nur wenige Blätter nehmen. Wenn ihr euch mit Kräutern noch nicht so gut auskennt: auch auf vielen Wochenmärkten gibt es Wildkräuter zu kaufen. Und natürlich könnt ihr den Aufstrich auch einfach mit gängigen Küchenkräutern zubereiten. Die zweite Inspiration für mein Rezept habe ich von einer typisch bayerischen Biergarten-Spezialiät, dem Kartoffelkas. Dessen Hauptzutat sind Kartoffeln und die sind auch in meinen veganen Aufstrich gewandert. Auf das ganze Brotzeit-Thema kam ich übrigens durch das leckere Brot, das ich für meine belegten Brote verwendet habe. Es ist eine saftige neue Brotsorte mit Edamame-Bohnen von der traditionellen Münchner Bäckerei schlechthin, der Hofpfisterei.

Warum Brot aus Natursauerteig?

Was Brot angeht, bin ich unglaublich verwöhnt. Schließlich backt mein Herr G. so oft frisches Brot wie zum Beispiel dieses Roggenschrotbrot. Aber wenn wir kein selbstgebackenes Brot haben, kaufen wir es sehr gerne beim Hofpfister, denn da wird nicht nur mit Bio-Zutaten, sondern auch noch nach allen Regeln der Bäckerskunst mit reinem Natursauerteig gebacken. Das heißt nur mit Mehl und Wasser – ganz ohne Zusatzstoffe. Möglich macht das die traditionelle sogenannte „3-stufige Teigführung“, bei der über 24 Stunden der Teig immer wieder mit Mehl und Wasser gefüttert wird und so sein optimales, säuerliches Aroma und seine teiglockernden Hefen entwickeln kann. Erst dann wird aus diesem Teig mit weiteren Zutaten bei milder Hitze Brot gebacken. Ich sags euch: Gutes Brot backen ist echt eine Kunst, für die man viel Zeit braucht! Um so dankbarer bin ich dafür, dass es noch Bäcker gibt, die sich diese Zeit nehmen. Denn so ein lang geführtes Sauerteigbrot schmeckt nicht nur aromatischer, es ist auch viel besser verträglich, weil durch die lange Teigführung eventuell schwer verdauliche Stoffe im Getreide abgebaut werden. Viele ihrer Brote backen die Bäcker der Hofpfisterei außerdem in speziellen Altdeutschen Steinbacköfen. Das langsame und lange Backen darin macht die Brote noch geschmacksintensiver und ihre Kruste noch perfekter. Auch die neue Bauernbrotsorte, das Pfister Öko-Edamame-Sonne, ist ein Steinbackofenbrot.

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Trend: Proteine im Brot

Mit extra Proteinen angereicherte Brote sind nicht nur bei Foodies und Fitnessbewußten beliebt, denn ihr hoher Proteingehalt lässt das Sättigungsgefühl länger anhalten und die Ballaststoffe sind gut für die Verdauung. Die Hofpfisterei bringt diesen Trend jetzt sozusagen auf ein neues Level: das Edamame-Sonne schmeckt super saftig und mild, ist durch die lange Teigführung des Natursauerteigs sehr bekömmlich und hat eine knackige Kruste. In dem Brot stecken neben Roggen– und etwas Weizenmehl auch gemahlene Sonnenblumenkerne, gerösteter Sojaschrot und vor allem eine ordentliche Portion Edamame-Bohnen aus europäischem Bio-Anbau. In diesen Filialen der Hofpfisterei oder online könnt ihr das Brot kaufen.

Was sind eigentlich Edamame-Bohnen?

Edamame-Bohnen sind unreif geerntete Sojabohnen, die noch leuchtend grün sind und eher weich. Sie enthalten ganz besonders viele Ballaststoffe und Proteine, sind also eine wunderbare pflanzliche Eiweißquelle und gelten deshalb auch als Superfood. Sie schmecken nussig-süßlich, in Japan werden kurz in Salzwasser gegarte Schoten schon lange traditionell als Snack serviert, inzwischen immer mehr auch bei uns. Sie machen sich aber auch in Pürees gut oder in Edamame-Hummus. Im neuen Bauernbrot Edamame-Sonne sorgen die Bohnen für die Extra-Portion saftiges Grün. Klingt das gut oder klingt das gut? So, jetzt aber zum Rezept für meinen feinen veganen Wildkräuter-Aufstrich, weil: Grün kann man schließlich nie genug haben.

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Wildkräuter-Kartoffel-Aufstrich für die Brotzeit

(vegan)

Für 4-6 Portionen

  • 50 g Wildkräuter (z.B. Giersch, Vogelmiere, Gänseblümchen, Bärlauch, Brennnessel) oder alternativ: Petersilie, Basilikum
  • 100 ml Olivenöl
  • 1 EL Zitronensaft
  • ¾ TL Salz
  • 1 EL Cashew- oder Mandelmus
  • 2-3 mittelgroße, gekochte Pellkartoffeln
  • evtl. etwas Sojasahne

Die Kräuter waschen, trockenschütteln, dicke Stiele entfernen und grob hacken. Zusammen mit Öl, Zitronensaft und Salz in einem Universalzerkleinerer oder Blender so lange mixen, bis eine püreeartige Masse entstanden ist. Dann das Cashew-Mus zugeben und noch einmal mixen.

Die erkalteten Pellkartoffeln schälen und mit einer Gabel und eventuell etwas Sojasahne zerdrücken. Die Kartoffelmasse mit dem Kräuterpüree mischen.

Serviervorschlag:

Den Aufstrich großzügig auf Brotscheiben streichen und darauf kurz gegrillte oder gedünstete Frühlingszwiebeln, Wildkräuter und Radieschen verteilen. Über das Ganze etwas schwarzen Pfeffer frisch aus der Mühle mahlen.

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